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 .: Jahresrückblick 2010... 

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1. Alte Herren (ü32)...

 

Die Saison 2009/2010 der 1. Alten Herren könnte man auch mit dem Zusatz „Das Experiment“ beschreiben. Eigentlich waren wir sportlich abgestiegen aus der AB04. Irgendwie hatte ein Teil der Mannschaft aber das Gefühl, dass wir trotzdem noch reif sind für die höhere Klasse. Und so wurde das Experiment einfach abgestimmt, die Mannschaft trotz des sportlichen Misserfolges wieder für die AB4 zu melden. Und wirklich, der Verband hat uns wieder in die AB4 geplant. Sportlich hätte es klappen können. Aber nachdem dann noch einige Leistungsträger durch Verletzung ausfielen, fehlte der Mannschaft in der Tat auch die Klasse, spielerisch, und läuferisch sowieso. Und so eine Saison kann verdammt lang werden, wenn man kein Land sieht. Bei diesem Experiment sind alle unsere Nerven auf die Probe gestellt worden und unsere Capitanos Sven und Dicker haben letztendlich schlicht die Nase voll gehabt vom ständigen Hinterherlaufen. Die abschließende Ausfahrt nach Damp ist einigen immer noch in Erinnerung, oder eher bei den anderen. Alles Weitere soll hierzu, wenn überhaupt, nur mündlich überliefert werden.


Nun sind wir also zweimal sportlich abgestiegen und haben uns dem Schicksal ergeben. Diese Saison spielen wir wieder im Keller in der A02. Hier stehen wir momentan gar nicht schlecht und einige unken schon wieder von der Meisterschaft. Den höchsten Sieg seit langer Zeit haben wir in Voßloch geholt mit einem jederzeit ungefährdeten 4:0. Aber die Konstanz fehlt uns. Gegen Groß-Flottbeck war dafür gar nichts zu holen. Vielleicht lag es am ungewohnten Grand oder aber an einer wieder einmal komplett umgestellten Mannschaftsformation. Aber insgesamt sind alle überrascht, wie gut es läuft. Zum Ende der letzten Saison, kurz vor der Meldefrist im Sommer, waren wir noch kurz davor, die Alte Herren sterben zu lassen. Mit nicht einmal 15 Spielern braucht man eigentlich nicht für die Alte Herren zu planen. Aber Totgesagte leben länger. Wir haben bisher zu jedem Spiel eine Mannschaft aufstellen können. Nur einmal hat uns quasi das Wetter gerettet. Der Gastverein ist uns durch die Unbespielbarkeit des Platzes zuvor gekommen.

Lebensverlängernd waren insbesondere auch unsere Neuzugänge, die ganz unverhofft aus Lust am Fußball plötzlich da waren. Weiter müssen wir uns bedanken bei all denen, die uns immer wieder aus der Klemme geholfen haben. Wir haben trotz unseres kleinen Kaders mittlerweile schon mehr als 26 verschiedene Spieler eingesetzt. Ein Gruß geht an Patrick Waschkau, der sich leider sehr schwer verletzt hat. Nachdenklich macht mich, dass bei der Mannschaftswahl zwar der Festausschuss besetzt werden konnte, aber als Mannschaftskapitän wollte keiner so recht. So muss die derzeitige Interimsführung das „Hinterherlaufen“ übernehmen. Das wird aber auch in absehbarer Zeit ein Ende haben. Dann müssen andere ans Ruder und die Sache in die Hand nehmen. Aus meiner Sicht ist bei uns immer noch alles drin: Meisterschaft oder Auflösung. Meisterschaften finde ich persönlich ja schöner.

 

Frank Bröker